Julia Hart
Regisseurin
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HASENHERZ
Eine philosophische Show über Angst und Mut ab 9 Jahren

Angst gehört zur Grundausrüstung unserer Gefühle. Um sie zu überwinden, brauchen wir Mut. Beide gehören von Anfang an zu uns und bestimmen unsere Handlungen. Aber wie kann man solche großen, grundlegenden und komplizierten Gefühle und Vorgänge beschreiben und erklären? Wie kann man verstehen, wie Angst entsteht und wann wir mutig sind?

Mit Unterstützung der Kinderphilosophin Dr. Kristina Calvert hat sich das Ensemble, bestehend aus den jungen Darstellern Lemi Baykurt, Elsa Doormann, Antonia Einsiedel, Joana de Silva und den Schauspielern Katharina Schütz, Florian Weigel, und Johannes Nehlsen, acht Wochen lang in philosophischen Gesprächen den Gefühlsriesen angenähert. HASENHERZ zeichnet die Gedankenwege der Gespräche und das Ringen nach Antworten der Generationen nach.

Dabei stoßen Kinder und Erwachsene auf reale und imaginäre Ängste.

Nehmen wir beide Formen der Angst ähnlich wahr und wie ist unser Umgang mit ihnen? Finden wir miteinander Merkmale, die für alle Generationen gelten können?

Werden wir mit zunehmender Lebenserfahrung mutiger oder wachsen dann auch unsere Ängste?

Aus den entstandenen Gedanken wurde von der Regisseurin Julia Hart eine Auswahl getroffen, die gemeinschaftlich mit dem ganzen Team für die Bühne bearbeitet wurde.

Das Ensemble sucht exemplarisch Situationen auf, die Angst machen und untersucht zusammen die inneren Vorgänge dahinter. Gemeinsam tragen sie auch Erzählungen über Angst und Mut zusammen, mit denen wir aufwachsen.

Wie werden wir im Leben mit Angst und Mut konfrontiert? Und wie reden wir über diese Empfindungen? Können die Generationen im Umgang mit den großen Gefühlen voneinander lernen?

In einer Show aus kurzen Szenen mit Musik, Tanz, und Gesang kreist das Ensemble spielerisch um diese Fragen und probiert dabei auch die Gedanken der anderen aus: Die Kinder sprechen Texte der Erwachsenen und umgekehrt.

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Lichthof Theater Hamburg ...weblink
 
darsteller und team
 
Lemi Baykurt
Elsa Doormann
Joana da Silva
Antonia Einsiedel
Katharina Schütz
Johannes Nehlsen
Florian Weigel

Regie und Konzept: Julia Hart
Ausstattung: Iris Holstein
Choreografie, Theaterpädagogik: Meike Klapprodt
Musik: Daniel Huss
Dramaturgie: Sabine Salzmann
Produktionsleitung: Lea Connert
Assistenz: Ellen Stein
Kinderphilosophin: Dr. Kristina Calvert
Licht: Sönke Herm
Fotos: Iris Holstein
 
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FLASCHENPOST INS WELTALL
Eine Raumfahrtmission zu den großen Gedanken / Ab 7 Jahren

Menschen, Tiere und Pflanzen sind die Geheimnisse des Lebens auf der Erde. Aber wie kann man fremden Wesen, die noch niemals den Planeten Erde betreten haben, erklären, wer wir sind und wie wir leben? Die Astronauten Käpt´n Kemal, Lillith und Sjut haben den Auftrag, die großen Fragen der Menschheit zu erforschen: Was unterscheidet den Menschen von einer Ameise? Können Steine fühlen? Oder: Wie kamen die ersten Menschen auf die Erde? Bei dieser Weltraumexpedition helfen die Zuschauer als Experten von der Erde, die wichtigsten Beweise der Menschheit ins Universum zu schicken. Ob wir eine Antwort erhalten?

Pressestimmen

"Bei der Premiere war das Improvisationstalent der Schauspieler gefragt, sorgte nicht zuletzt die von Iris Holstein mit Liebe zum Detail eingerichtete Bühne für Staunen. […] Immer wieder mussten Entscheidungen getroffen werden, half neben dem Handbuch auch das Publikum weiter. […] Unter dem Strich bot die Mitmach-Inszenierung viel Spaß für Kinder ab sieben Jahren, aber auch unerwartete Einsichten für die Erwachsenen, die ihren Staubsauger ab sofort wohl mit anderen Augen sehen werden. Mission erfüllt: Die «Flaschenpost ins Weltall» ist punktgenau angekommen." (Nordsee-Zeitung, Ulrich Müller, 11.04.2016)

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Stadttheater Bremerhaven ...weblink
 
darsteller und team
 
Lillith: Eva Paulina
Loska Sjut: Christian Neuhof
Käpt'n Kemal: Marc Vinzing

Inszenierung: Julia Hart
Künstlerische Mitarbeit: Felix Reisel
Ausstattung: Iris Holstein
Dramaturgie: Tanja Spinger
Regieassistenz: Tina Kalinowski
Theaterpädagogik: Katharina Dürr
 
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WUNDER DICH
Judith und Modi sind elf Jahre alt, leben in Hamburg und kennen sich aus der Schule. Für Wunder Dich, haben sie sich, gemeinsam mit ihren Großeltern, auf ganz neue philosophische Pfade begeben. In Gesprächen über Gott, die Natur und über Wunder stellen sich Jung und Alt den wichtigsten Fragen der Menschheit: Gibt es Vampire? Ist das Nichts weiß oder schwarz? Und wo liegt eigentlich das Jenseits?

Auf Grundlage dieser Gespräche nehmen die Schauspieler Johannes Nehlsen und Iris Rufner uns mit auf den Weg des Staunens über die Wunder der Welt.

“Wunder Dich” wird gefördert durch die Kulturbehörde der Freien und Hansenstadt Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung.

Wunder Dich
Klassenzimmerstück ab 10 Jahren

In der dokumentarischen Theaterproduktion gehen die Darsteller Johannes Nehlsen und Iris Rufner, auf Grundlage authentischer Gespräche zwischen zwei Generationen auf eine Forschungsreise. Was bewegt Menschen am Anfang, in der Mitte und am Ende ihres Lebens? Wunder Dich nimmt uns mit auf einen Weg des Staunens und öffnet den Blick für die Wunder der Welt.
Das Projekt schafft Raum für Fragen, Träume und Wünsche und gibt Kindern jenseits religiöser und kultureller Grenzen Werkzeuge an die Hand, philosophischen Fragen nachzugehen.

Anhand der anschaulichen Bilder des Stückes möchten wir im Anschluss an die Vorstellung gemeinsam mit den Schülern kreativ philosophieren.

Dauer: Eine Doppelstunde.
Kosten pro Klasse: 200 €.
Buchung: wunderdichhamburg@gmail.com

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Lichthof Hamburg ...weblink
 
darsteller und team
 
Regie: Julia Dittrich
Schauspieler: Johannes Nehlsen and Iris Rufner
Bühne und Kostüm: Iris Holstein
Dramaturgie: Cristiana Garba
Kinderphilosophie: Dr. Kristina Calvert
Musik: David Schoch
Produktionsleitung: Lea Connert
Regieassistenz: Pauline Heitmann
Fotos: Iris Holstein
 
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I AM HERE DOCTOR FAUSTUS
I Am Here Doctor Faustus - nach Gertrude Steins Dr. Faustus Lights the Lights

Gertrude Stein wollte die Sprache und die Objekte von Logik, Erinnerung und Grammatik befreien. Sie verlangt, dass ihre Zuschauer neu sehen und wahrnehmen. Sprache durchdringt all unsere Sinne und macht uns wach für die Authentizität des Augenblicks.

Mit Marguerite Ida und Helena Annabel wurde eine Frauenfigur geschaffen, die verschiedene Phantasien und Vorstellungen verkörpert. Sie unterliegt Faustus nicht, wie es der Mythos vorsieht. Sie kann nun alles sein und changiert so zwischen Genuss an der Selbstinszenierung und der drohenden Leere hinter den selbst geschaffenen Bildern.

Drei Performer tauchen in den Klang der Stein'schen Sprache ein. Um die Sehnsucht nach Einzigartigkeit zu stillen, durchsieben sie Szenarien und brüchige Identitäten.

www.hamburgertheater.de vom 13.02.12:
Klug komponiert. Als mögliche Vorbilder stehen so viele zur Auswahl. Immer wieder neue Posen probieren die Frauen nach Vorlage der Model-Bilder aus. Doch welche passt zur eigenen Persönlichkeit? Welche Auslebung der eigenen Weiblichkeit ist wünschenswert? Passen das transparente Flatterkleid, die Militärstiefel oder Jackett besser zum persönlichen Selbstbild?
Auf der Suche nach der Wildnis ist die Frau mit den vier Namen in den Wald gegangen. Eine Schlange hat sie gebissen. In Todesangst trifft sie auf einen Mann, Doktor Faustus, und hofft auf seine Hilfe. Doch er sieht und erkennt sie nicht. Wie durch ein Wunder überlebt sie. „Enough words, I am not dead“ stellt sie erleichtert fest. Dem Tode entronnen trifft sie auf einen Mann, der ihr die große Liebe verspricht. Die Frau erkennt klar die Falle der Abhängigkeit.
Regisseurin Julia Dittrich lässt die Vorlage von Gertrude Stein im englischen Original spielen. Der mäandernde Textfluss wird so durch keine Übersetzung geschmälert. Durch eine Umsetzung mit Nicht-Muttersprachlern kommt so außerdem eine sezierende, analysierende Wirkung zustande. Sie lässt die Frauenrolle dreifach verkörpern. Das ist ein sinniges Bild für die Suche nach der eigenen Identität. Per Videoprojektion auf die in der P1 gespannten drei Segel werden Wörter Steins prominent ausgestellt: „Wild, Viper, Wood, Words“. Auf der Spiegelfläche in der Mitte erkennen die Frauen ihr Gegenüber und am Ende auch sich selbst. Dittrich erzeugt in ihrer Diplominszenierung eine spielerisch und konsequent durchkomponierte Sprechoper. Die drei Schauspielerinnen bilden dabei meist eine Einheit, erkunden aber auch ihre eigenen Persönlichkeiten, indem sie zeitweise in ihre jeweilige Muttersprache holländisch, polnisch und deutsch zurückfallen. In ihren transparenten Kleidern sind sie zarte Frau, mit dem Männerjackett werden sie zu Faustus und in Unterhemd und Schlips zum erobernden Mann. Ihre sprechenden Choreographien auf den drei Podesten der Bühne variieren verschiedene Vorstellungen von weiblichen und männlichen Verhalten. Beeindruckend tiefsinnige und intelligente Inszenierung!
Birgit Schmalmack



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Kampnagel Hamburg ...weblink
 
darsteller und team
 
Agnes Jaworek
Hanneke Last
Rabea Lübbe

Regie: Julia Dittrich
Bühne und Kostüm: Iris Holstein
Dramaturgie: Sabine Salzmann
Video: Matthias Hederer
Regieassistenz: Cristiana Garba
 
autor
 
Gertrude Stein
 
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PENTHESILEA
Penthesilea und Achilles befinden sich gegeneinander im Krieg. Misstrauen und Feindschaft dominieren die Gedanken der feindlichen Parteien, obwohl die Ursache längst eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint. Als die Königin der Amazonen und der Kriegsheld der Griechen sich plötzlich im Zweikampf gegenüberstehen, wird eine unkontrollierbare Mischung aus sexueller Begierde und Hass freigesetzt, aus deren Ambivalenz sie sich nicht lösen können. Beide wollen sich gegenseitig besitzen, die Unterwerfung des Anderen ist Lustgewinn, die Niederlage wäre schlimmer noch als Tod - Schande.
Durch die Gewalt der Gefühle unterliegt Penthesilea im Kampf und wird ohnmächtig. Ihre engste Vertraute, Prothoe, ahnt die Schmach, die ihrer Königin bevorstehen wird und beschließt deshalb zusammen mit Achilles sie zu täuschen.

Stefan Zweig über Kleist:
"Die überhitzte Atmosphäre seines Blutes, die ständig bis zum Zerreißen vehemente Straffung seiner Nerven treibt aus den Untergründen die geheimsten Rückstände des Gefühls heraus: die seltsamen Gelüste, die bei andern im Unterbewußten verdämmern und versickern, brechen bei ihm fieberfarben vor und durchschweben feurig den Eros seiner Gestalten."

Hamburger Abendblatt, 02.07.2011:
Kleist "klassisch", auf Schauspieler und Sprache konzentriert, zeigt Julia Dittrich in den erotischen und verbalen Duellen zwischen der Amazonenkönigin und Achill. Anna-Maria Kuricová und Matthias Hungerbühler überzeugen als voneinander magnetisch angezogenes Paar genauso wie als zerstrittenes. Narzissmus ist das Problem. Ihn sollten sie besiegen und nicht einander, sagt das Stück. Eine zeitnahe Deutung.

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theater
 
Schauspielhaus Hamburg, Malersaal
 
darsteller und team
 
Matthias Hungerbühler
Anna-Maria Kuricová
Felicia Spielberger

Regie: Julia Dittrich
Bühne: Marie Häusner
Kostüm: Annika Lohmann
Dramaturgie: Sabine Salzmann
Regieassistenz: Cristiana Garba
 
autor
 
Heinrich von Kleist
 
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PORNOGRAPHIE
„I was haunted by what the bombers were going through on that final day. It struck me that at the heart of their action was an alienation from the people they were going to kill and from themselves. This seemed to be symptomatic of a consumerist culture, which objectifies everyone and everything.“ -- Simon Stephens

Zweitausendfünf.
Eine heiße Juli-Woche.
Ein Mann sitzt in der U-Bahn. Im Rucksack eine Bombe.
Zwei Schwestern verlieben sich.
Eine ältere Frau streift einsam durch die englische Hauptstadt.
Vier Menschen. Ein und der selbe Drang: Rebellion und Aufbegehren gegen die Routine des Alltags und gegen die Regeln des Benehmens.
Menschen, getrieben von Sehnsucht nach Berührung.
Menschen, die ihre Geschichte erzählen wollen.
Menschen, auf der Suche nach dem Eigentlichem im Leben.

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Theaterakademie Hamburg
 
darsteller und team
 
Cino Djavid
Kathrin Dworatzek
Judith Goldberg
Hertha Metzel

Regie: Julia Dittrich
Kostüm: Ada Nadja Genske
 
autor
 
Simon Stephens
 
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COFFIN SISTERS
I am Bevil. – And I am Yevil. – Our job is quite simple: Bodies in sacks.

Ein majestetischer Vogel streift am Himmel entlang. Unter ihm das Meer. Vor ihm ein Küstenplateux. No man’s land. Seine Augen fixieren ein Objekt. Im Sturzflug nähert er sich seiner Beute. Reißt sein Maul auf und schnappt zu.
Enter the world of the Coffin Sisters, Bevil and Yevil. Beide verrichten Tag ein, Tag aus die gleiche Arbeit: verpacken leblose Körper zum Abtransport in die letzte Ruhestätte, die Ewigkeit des Meeres. Gefühle sind verboten. No turns allowed. Sie haben nur einander.
Alles ändert sich, als eines Tages the Bruised Man auftaucht. Sein Erscheinen bringt die düstere Normalität der Zwillingsschwestern ins Wanken. Yevil verliebt sich.
Pleaching the Coffin Sisters ist ein wuchtiges Plädoyer für jenes kopflosige Wagnis, genannt Liebe. Anton Dudley beschwört die großen Gefühle, in einer Zeit kalter Rationalität. Drei deutsche Schauspieler und eine amerikanische Regisseurin begeben sich auf die nie endenden Suche, nach dem jeder von uns sucht: dem kleinen Glück des Menschen.

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Kaltstart Hamburg, Haus 73
 
darsteller und team
 
Johanna Gerosch
Pina Bergemann
Wolfgang Erkwoh

Regie: Julia Dittrich
 
autor
 
Anton Dudley
 
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